Für das erste Brauhaus in der "Rotweinstadt" Ingelheim wurde die Marke Brauhaus "Goldener Engel" mit ausdrucksstarker räumlicher Gestaltung im Spannungsfeld zwischen dem Erhabenen der Sakralarchitektur und dem Profanen der Braukultur, gleichzeitig zwischen Tradition und Moderne, entwickelt. Schlitze in der Fassade werden nach einem regelbasiertem Prozess platziert und als Reminiszenz an die lokale Bauweise durch massive Gewände eingefasst. Die Fassade kann als Partitur eines Musikstücks gelesen werden, in dem die Tonhöhe durch die Schlitzhöhe, die Tonlänge durch die Schlitzbreite und der Rhythmus durch die Schlitzabstände definiert wird.
als Arbeitsgemeinschaft Hille / Franken Architekten
| Kunde | Brauhaus Goldener Engel KG |
| Standort | Neisser Straße 1, Ingelheim, Germany |
| Projekt-Team | Bernhard Franken, Lotte Stürmlinger, Enzo Cocomero, Tanja Schaile, Isabel Strelow |
| Partner | Michel+Pfeifer, Surface |
| Status | Fertiggestellt 2007 |
| Dimension | 1200 m2 |
„Rituale schaffen Bewegung
und
Bedeutung im Raum, wie etwa in der Liturgie oder im Theater, und verbinden
das Reale mit dem Abstrakten. Ritual dient als Mittel, Sublimes und Ephemeres in eine Narration einzuweben.“





