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Erstes Crowdfunding im Immobilienbereich in Deutschland
Franken Architekten wurde von einem privaten Bauherren beauftragt, im Kern der Sachsenhausener Altstadt, durch den Neubau eines Wohn- und Atelierhaus in der Kleinen Rittergasse einen neuen Impuls zu schaffen. Der Bestand setzte sich zusammen aus einer maroden dreiteiligen Häusergruppe. Im Kontrast zu den zahlreichen touristischen Lokalitäten im Umfeld wird durch das Ansiedeln einer Mischnutzung aus Fotostudio, Büro und Wohnungen eine kreative Zelle gesetzt und die in Alt-Sachsenhausen traditionelle Verbindung von Wohnen und Arbeiten wiederbelebt. Im Erd- und im Untergeschoss befindet sich Atelier und Fotostudio mit Ausstellungsräumen, Café und einer Apfelweinpresse, im 1.Obergeschoss das Büro der Fotografen und im 2.Obergeschoss deren Wohnungen. Der Entwurf greift die Ursprungsbebauung des dreiteiligen Baukörper mit Satteldächern in reduzierter Form auf. Der Sockel ist mit Naturstein verkleidet. Die Putzfassade der Obergeschosse lässt die Fachwerkfassade des Ursprungsbaus als „Nachbild“ durch eine maschinelle Fräsung wiederauferstehen, die erst im Licht als Schattenriss erkennbar wird. Ein digitaler Algorithmus erzeugt einen parametrischen Zitterstrich immer an den Stellen, an denen einstmals Fachwerkträger saßen. Diese Reminiszenz an das alte Gebäude stellt einen subtilen und zeitgemäßen Umgang mit dem Genius Loci und mit dem Thema Rekonstruktion dar.
Um den Frankfurter Bürgern eine Möglichkeit zu geben, sich direkt an der Transformation von Alt-Sachsenhausen zu beteiligen, wird ein Teil der Investition über „Crowdfunding“ finanziert. Der “Kleine Ritter“ ist das erste Projekt im Immobilienbereich, das diese aus dem Social Media Bereich kommende Partizipationsmöglichkeit von Nutzern an Projekten, die sie für unterstützenswert halten, anbietet. Mit 6% Zinsen und einer Mindesteinstiegssumme von nur 250 € ist dies zudem auch eine ökonomisch interessante Möglichkeit, sich an Stadtgestaltung zu beteiligen.
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Franken Architekten Newsletter IV/12
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Franken Architekten Newsletter II/12
Franken Architekten ist für den Messeauftritt "MINI - What a Birthday", IAA 2009 mit dem AIT Award in der Kategorie "Messebau/Fair Design" ausgezeichnet worden.
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Franken Architekten Newsletter III/11
Franken Architekten hat für die Messeauftritte "MINI - What a Birthday", IAA 2009 und "Bubble", IAA 1999 den Automotive Brand Contest Award 2011 erhalten.

Franken Architekten plant erste mobile Nudelbar Deutschlands
Am 14.07. wurde die erste mobile Nudelbar Deutschlands in Frankfurt vorgestellt. Die Gäste genossen in exklusiver Atmosphäre mit Blick auf die Kulisse Frankfurts das fahrende Essen und die guten Getränke.
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Franken Architekten Newsletter II/11

Prof. Bernhard Franken (Mitte) bei der Schlüsselübergabe am 24.06. mit DTB Präsident Rainer Brechtken (re.) und Markus Karow. (Photo aus Frankfurter Rundschau, 25./26. Juni 2011)
Erstes Hotelprojekt von Franken Architekten in Frankfurt fertiggestellt
Am 24.06. hat der Deutsche Turnerbund seinen Neubau in der Otto-Fleck-Schneise feierlich, im Beisein von Frankfurt`s Oberbürgermeisterin Frau Petra Roth, offiziell in Betrieb genommen. Den Kern des Neubaus stellt die Lindner Hotel & Sport`s Academy mit 111 Zimmern dar. Franken Architekten wurde vom DTB für die Planung der Innenarchitektur des Themenhotels im 3-Sterne Bereich samt Gastronomie beauftragt.
Franken Architekten ist mit den Projekten EQ7 - World of Coffee, Siemens Messeauftritt, IFA 2008 und MINI - What a Birthday, IAA 2009 für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2012 nominiert.
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Franken Architekten Newsletter I/11

Franken Architekten präsentiert Voronoi Chair auf der imm cologne 2011
Im Rahmen des global:local Projekt, unter der Schirmherrschaft von DDC und Asahikawa Furniture Industry, hat Franken Architekten den Voronoi Chair entworfen. Die Initiatoren und Kuratoren des Projektes sind Wolf Udo Wagner (Designer DDC Vorstand international) und Minoru Naghara (Designer, Chairman). Der Stuhl wurde auf Computer basierenden Herstellungsmethoden in Kombination mit japanischer Handwerkskunst aus dem nachhaltigen Rohstoff Holz gefertigt. Der zellularen Form von Holz liegt die sogenannte Voronoi Zellstruktur zugrunde. Der Voronoi Chair entsteht aus einem Cluster von Raumzellen, die sich analog dieser Voronoi Zellstruktur verhalten. Seine Gesamtform besteht aus einem Ausschnitt aus einer Voronoi Zelle. Auf jedes Segment der Zelle wird wiederum die Voronoi Zellstruktur in einem kleineren Maßstab projeziert. Der fraktale Selbstbezug von Form und Muster deutet an, dass auch die nächstkleinere Ebene des Holzmaterials, unsichtbar für das Auge des Benutzers, von zellularer Natur ist. Obwohl die Form nicht dem herkömmlichen axial-symmetrischen Design Paradigma eines Stuhls entspricht, stellen die zellulären Bezüge ein Gefühl von ausgeglichenen Proportionen her. Diesbezüglich bestehen Parallelen zum Aspekt der fehlenden Symmetrie in der klassischen japanischen Kunst. Ein weiteres Merkmal japanischer Kunst ist der Umgang mit dem Konzept von "Leere", was wiederum in den zellularen "Voids" der Stuhlsegmente Anwendung findet. Diese "Voids" sind hierbei nur teilweise gefüllt mit Kissen, die der Ergonomie eines sitzenden Menschen angepasst sind und dadurch eine zweite weiche Form generieren, die sich über die starre Zellstruktur legt. Der Voronoi Chair vereint die japanische Tradition der Naturnachahmung mit dem zeitgenössischen westlichen Ansatz der Formgenerierung in einem Prozess der Simulation mit Hilfe eines natürlichen Algorithmus. Dadurch entsteht eine einzigartige Mischung aus östlichen und westlichen Design- und Herstellungstraditionen.
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Seit September 2010 ist Bernhard Franken an der FH Frankfurt am Main - University of Applied Sciences - am Fachbereich Architektur Professor für Digitales Entwerfen.

City Terminal statt Airport City
"Frankfurt ist trotz seiner geringen Einwohnerzahl eine der bekanntesten deutschen Städte, nicht zuletzt durch seinen Flughafen mit über 50 Millionen Fluggästen jährlich. Mit mehr als 130.000 Arbeitsplätzen ist der Flughafen zudem der größte Arbeitgeber der Region. Die Ausdehnung des Flughafenterminal Geländes übersteigt bei weitem die Dimension der Frankfurter Innenstadt zwischen den Wallanlagen. Man spricht von der Airport City. Für die meisten der Passagiere beschränkt sich das Frankfurt-Erlebnis allerdings nur auf die mehr oder weniger generischen Terminalgebäude. Für sie ist Frankfurt nicht eine Stadt mit einem großen Flughafen, sondern ein Flughafen mit Stadtanschluss. Nun ist der Flughafen räumlich extrem beschränkt. Die Start- und Landebahn Nord muss deswegen über die Autobahn noch näher an das Kerngebiet der Stadt heran gebaut werden. Das geplante Terminal 3 im Süden der vorhandenen Start- und Landebahnen liegt fast soweit von den anderen Terminalgebäuden entfernt wie die Innenstadt von Frankfurt. Da liegt es doch nahe, die Situation umzudrehen und das neue Terminal 4 direkt in die Innenstadt von Frankfurt zu verlegen. Angebunden mit einer Magnetschwebebahn ist das Zeil Terminal 4 nicht weiter von den anderen Terminals entfernt, als die einzelnen Terminalgebäude des Flughafen Charles de Gaulle in Paris.


Die Innenstadt ist verkehrstechnisch perfekt an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Auch für PKW´s stehen genügend Parkplätze zur Verfügung. Flughäfen generieren längst mehr als 60% ihres Umsatzes nicht mehr aus dem Flugbetrieb, sondern aus dem „Non Aviation Business“. Ein ganz wesentlicher Bestandteil dieses Geschäftes ist der „Retail“ Bereich. Durch eine Überdachung der Zeil wird das gesamte Einkaufsgebiet zum erweiterten Flughafen Shopping Center. Die Kaufhäuser sind an den im Luftraum der Zeil auf +1 und +2 (Schengen und Non-Schengen) schwebenden „Airside“ Bereich, für die Transitpassagiere ohne Visa mit extraterritorialen Zugängen und Sicherheitszonen, angeschlossen. Auf der +3 Ebene wird den Bürgern der Stadt eine öffentliche Ebene auf den Dächern der Kaufhäuser als Terminalpark mit Erholungs- und Freizeitwert geschenkt. Auch hier sorgen extraterritoriale Blasen für Aussichtspunkte auf die Hochhäuser und das historische Zentrum der Stadt. Sogar die Römerbergbebauung wird direkt zu einer dieser Blasen und damit Bestandteil des neuen Terminals, so dass die internationalen Gäste unkompliziert in den Genuss der rekonstruierten Vergangenheit kommen können. Das Terminal 4 ist wirtschaftlich und ökologisch extrem nachhaltig, da es mit minimalen Neubauten maximale Terminalfunktionen erfüllen kann. Das gefährdete Modell Kaufhaus erhält neue Kundengruppen. Durch den Terminalpark wird ein Großteil der Innenstadtfläche begrünt, Regenwasser wird zurückgewonnen und CO2 gebunden. Doch der größte Vorteil des Terminal 4 ist für 50 Millionen Passagiere das Erlebnis von Frankfurt als Stadt, statt wie bisher das einer Airport City.


Historisches Museum Frankfurt
Saalgasse 19 (Römerberg)
60311 Frankfurt am Main
www.historisches-museum.frankfurt.de
Franken Architekten hat für den Messeauftritt "MINI - What a Birthday" den red dot communication design award 2010 erhalten.
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Franken Architekten Newsletter II/10
Franken Architekten ist mit dem Siemens Messeauftritt, IFA 2008 New Blue für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2011 nominiert.
Franken Architekten ist für die Messeauftritte "What a Birthday" und "EQ7 World of Coffee" mit dem if communication design Award 2010 ausgezeichnet worden.

Ausstellungsarchitektur für ADC Gipfel lässt Grenzen sprengen
"The Clash of Creative Cultures" lautet das Motto des diesjährigen ADC Gipfels, der vom 14. bis 16. Mai zum ersten Mal in Frankfurt stattfindet. Gemeinsam mit den Agenturen Voss + Fischer (Gesamtleitung und Art Direction) und Surface (Art Direction) gestalten Franken Architekten die Ausstellung des ADC Wettbewerbs 2010, die größte Kreativschau der Welt, in Halle 5 der Messe Frankfurt. Zu sehen sind über 8.000 Exponate aus allen Bereichen der Kommunikation. Die Ausstellung dokumentiert die Vielfalt der Kommunikation und zeigt gesellschaftliche, kulturelle und kreative Trends in Deutschland, Schweiz und Österreich.
Auch der Ausstellungsauftritt des ADC Gipfels steht unter dem Diskurs des "Zusammenstoß" verschiedener Kulturen in der Kreativlandschaft und ist ein Abbild der Umbrüche in der Kommunikationsbranche mit immer mehr Disziplinen, einer wachsenden Vielzahl an Kommunikationskanälen, und das daraus resultierende vernetzte Kommunikationsmanagement integrierter Kommunikation.
Franken Architekten setzen diese Aspekte in der Ausstellungsarchitektur dreidimensional mit kristallinen Baukörpern und offenen, fließenden Räumen um, die Grenzen verflüssigen und Hierarchien auflösen. Die Referenz an den urbanen Raum bildet eine anschauliche Analogie zur komplexen Vernetzung der Disziplinen.
Dieser Aspekt wird in der Annäherung verstärkt durch die von Surface gestaltete Fassadentextur. Die aus Gerüstbau realisierten mehrschichtig mit Textilbahnen überzogen und verflochten Baukörper werden zu einer heterogenen autarken Struktur, die durch Überlagerung und Tiefe zwischen Architektur und Grafik changiert.
Die Rauminszenierung ist mit einfachsten Mittel sozusagen "brut" realisiert: rau, direkt und trotzdem glamourös und vielschichtig. Inklusive ihrer unterschiedlichen Funktionen, wie Catering, Sponsor- und Bühnenbereich kontrastiert sie bewusst gegen das von der 11.000 qm großen Messehalle vorgegebene architektonische Raster des rechten Winkels und setzt dieses Prinzip ebenso in der Abwicklung der 2.000 m langen Exponatwände aus Flechtwerk fort. Alle verwendeten Materialien sind aus ökologischen Gesichtspunkten recyclingfähig.
Öffnungszeiten ADC Ausstellung: Freitag, 14.Mai: 10 bis 20 Uhr, Samstag, 15. Mai; 9 bis 17 Uhr, Sonntag, 16. Mai: 10 bis 18 Uhr
11. - 16.04. 2010 – Frankfurt/Main
Der renommierte Kreativstandort Niddastrasse 84 zeigt im Hof des um 1900 erbauten Fabrik-Ensembles eine intermediale Lichtraum-Installation. Die jeweils periskopartigen Einheiten sind von innen, aussen und oben erlebbar und lassen spannende Blicke auf die unterschiedlichen Facetten von Nidda 84 zu.
www.nidda84.de
Lacrimosa dies illa,
Qua resurget ex favilla.
Iudicandus homo reus:
Huic ergo parce Deus.
Pie Iesu Domine,
dona eis requiem.
Tag der Tränen, Tag der Wehen,
Da vom Grabe wird erstehen
Zum Gericht der Mensch voll Sünden;
Lass ihn, Gott, Erbarmen finden.
Milder Jesus, Herrscher Du,
Schenk den Toten ew'ge Ruh.
Thomas von Celano (13. Jhd)
Die aktuelle Bebauungs-Misere und Rekonstruktionsdebatte in Frankfurt ist für uns Anlass, im Rahmen der Luminale unser Fenster zum Hof in Richtung Römerberg zu öffnen. Wir laden unsere Besucher ein, sich mit der gegenwärtigen Situation auseinanderzusetzen, sie zu durchleben und dann auch wieder loszulassen und sich auf Neues einzulassen. Gebäude werden zu allegorischen Licht-Bildern, die den ewigen Zyklus von Trauer, Faszination, Alpträumen, und neuen Möglichkeiten erzählen. Unser Fenster zum Hof wird zum Ritual-Raum, der sich auf einen Neuanfang hin öffnet.
Oft fällt es schwer, Abschied zu nehmen und erneut zu beginnen. In der lebendigen Welt des Werdens folgt auf die Zerstörung ein Neubeginn. Es ist nicht einfach, das Gewohnte und ehemals Bewährte loszulassen, wenn der Lauf der Zeit es obsolet werden lässt. Auch Authentizität und regionale Identität sind nicht konservierbar, sondern immer vermittelt und unterliegen einem stetigen Wandel. Gerade für die Architektur gilt, dass man sich zwar mit der Geschichte auseinandersetzen muss, die Geschichte aber nicht 1 zu 1 wiederherstellen kann.
Unter folgendem Link können Sie den Zeitungsartikel der Frankfurter Allgemeine Zeitung zum Thema betrachten:
Artikel der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom 14.04.2010
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Franken eröffnet Büro in Hanoi

Im November 2008 hat die Franken Consulting GmbH zusammen mit der HMax Joint Stock Company – FRANKEN NGUYEN CONSULTING LTD - als Joint Venture mit Sitz in Hanoi gegründet. Von dort erfolgt die hauptsächliche Planung und Umsetzung der diversen Franken Projekte in ganz Vietnam. Geschäftsführer ist Christoph Cellarius, mit ihm zusammen arbeiten weitere 25 Mitarbeiter vor Ort in Hanoi.